Willkommen in Triest!

Willkommen auf Triest24. Diese neue Website soll Lust auf Triest machen. Allen, die die Adria-Hafenstadt kennenlernen oder wiedersehen möchten, Tipps für ihren Besuch geben. Und vor Ort – am Smartphone – als Guide dienen. Falls Sie Triest noch nicht kennen sollten…

Triest: Diese Stadt hat für Menschen aus dem deutschsprachigen Raum je nach ihrer Herkunft eine unterschiedliche Bedeutung.

Für Österreicher ist Triest ein Sehnsuchtsziel und fast ein Heimspiel – eine Art kleineres Wien am Meer. Kunststück, war die Stadt doch über Jahrhunderte als Hafen der Donaumonarchie ihr Tor zur Welt. Ihre k&k-Vergangenheit kann sie bis heute nicht verleugnen, und wer sie durchstreift, trifft auf Schritt und Tritt auf Spuren, die die Monarchie – die seit 1918 Geschichte ist – hinterlassen hat. Und das sind mehr als nur die vielen Gebäude aus dieser Zeit: Ganze Stadtviertel sind nach einst regierenden Habsburgern benannt (Borgo Teresiano, Borgo Josefino), in den Konditoreien werden Sachertorten und Putitzen angeboten und in den für Triest so typischen Buffets stillen Hungrige ihren Appetit mit den Würsten so wie in Wien – nur dass die Auswahl hier noch größer erscheint.

Das Österreichische an Triest war nie weg. Relativ neu ist, dass sich die Stadtverwaltung dieser Vergangenheit erinnert und diese Zeit geradezu verklärt: Gegenüber dem Bahnhof steht seit 1997 wieder das Denkmal der Kaiserin Elisabeth, das 67 Jahre lang im Schloss Miramar eingelagert war. Das dort im Schlosspark aufgestellte, neun Meter hohe Denkmal, das an den dessen Erbauer, Erzherzog Ferdinand Maximilian, erinnert, wurde 2009 wieder an seinen ursprünglichen Standort an der Piazza Venezia im Zentrum versetzt. Ja, und noch etwas erinnert nach eigenen Angaben viele Triestiner an die Habsburgerzeit: die Bürokratie.

Vielen Deutschen und Schweizern ist – so sie nicht in Richtung Istrien-Urlaub an der Stadt vorbeifuhren –Triest erst ein Begriff, seit Veit Heinichens Krimis den Sprung in die Bestsellerlisten schafften und verfilmt wurden. Diese thematisieren vor allem die Rolle der Stadt am Schnittpunkt dreier Kulturkreise – die spezielle und eigentlich vollkommen un-italienische Schönheit Triests erschließt sich bei einem Spaziergang auf den Spuren der Krimis dann ganz von selbst. Ja, und für noch etwas anderes ist Triest berühmt: für seine Kaffeekultur. Nirgendwo anders lassen sich Espresso, Cappuccino & Co. so authentisch genießen wie in der Stadt, in deren Hafen Kaffeebohnen aus aller Welt seit Jahrhunderten ankommen und geröstet werden. Auch zu diesem Thema gibt es viel auf dieser Website zu entdecken.

In diesem Sinne: Auf Wiedersehen in Triest!

 

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