Veit Heinichen


Gran Malabar: Das Paradies für Weinliebhaber

Zum Weintrinken in ein Kaffeehaus? Warum nicht – zumindest in Triest. Walter Cusmich verwandelte vor 20 Jahren das 60 m² kleine Stehcafé mit eigener Rösterei an der Piazza San Giovanni in eine Enoteca der besonderen Art und schuf so den beliebtesten Treffpunkt der Weinliebhaber Triests.

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Veit Heinichen: Scherbengericht

„Wer mit der Authentizität arbeitet, darf nicht harmoniesüchtig sein.“ Das meint Veit Heinichen im Interview über seinen neuen Triest-Krimi.

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Interview: Veit Heinichen über seine Krimis und Triest

„Triest ist der Prototyp einer europäischen Stadt,“ sagt der deutsche Autor Veit Heinichen in diesem Interview. In Triest lässt er seinen gleich emotionalen wie schusseligen Commissario Laurenti ermitteln, der ihm regelmäßig in die Buch-Bestsellerlisten bringt.

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Veit Heinichen: ein Deutscher in Triest

Triest war immer schon eine Stadt der Literatur. Viele der Triestiner Literaten kamen von anderswo und fanden ihre Wahlheimat in der  Hafenstadt: Vor über hundert Jahren der aus Dublin stammende James Joyce, und heute der aus Baden-Württemberg stammende Veit Heinichen. Er kennt die Stadt nicht nur weit besser als die meisten, die hier geboren wurden – er versteht sie wahrscheinlich auch besser.

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Veit Heinichen: Das Scherbengericht

Commissario Laurenti hat wieder einen Fall abgeschlossen. Oder etwa doch nicht? Klar ist im neuen Roman „Das Scherbengericht“ nur eines: Es geht um Gaumenfreuden. Genau wie bei der kulinarischen Spurensuche, die drei Hotels in der Adria-Hafenstadt dazu passend anbieten. Zwei Gourmet-Dinners – eines davon bei der Meisterköchin Ami Scabar – sind dabei enthalten, ein Besuch in der Lieblingsbar des Ermittlers und zwei Übernachtungen. Das handsignierte Buch sowieso.

Doch die in Laurentis zehntem Fall so wunderbar beschriebenen Gerichte aus einfachsten Zutaten haben es in sich. Sie setzen eine Reihe von Menschen außer Gefecht, die eines gemeinsam haben: Allesamt waren sie gekaufte Zeugen, die 17 Jahre zuvor in einem Totschlags-Prozess gegen einen aufstrebenden Gourmetkoch ausgesagt hatten, der nun auf Bewährung auf freien Fuß gesetzt wurde.

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Triests Kaffee-Hafen

Wo der Rohkaffee ankommt: Mit Veit Heinichen auf Lokalaugenschein im Hafen von Triest.

Veit Heinichen hatte im Zuge seiner Recherchen zu seinem Tríest-Krimi „Keine Frage des Geschmacks“ die Gelegenheit, mit einer speziellen Genehmigung in ein sonst nicht zugängliches Arreal zu kommen. Da es sich um eine Zollfreizone handelt, ist eine Besichtigung leider nicht möglich.

Wer vom Zentrum Triests Richtung Istrien fährt, kommt an einem der größten Kaffeehäfen Europas vorbei. „Molo VII“ ist der schlichte Name jenes Hafenabschnitts in Triests, an dem das wichtigste Gut des Hafens umgeschlagen wird. Hier legen die großen Containerschiffe an, die Rohkaffee aus aller Herren Länder rund um den Äquator (Brasilien, Vietnam, Indien, Kolumbien, Indonesien in der Reihenfolge ihrer Bedeutung) an Bord haben. Jeder Container enthält 350 Säcke zu je 60 Kilo.

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